Bauabfall PDF Drucken E-Mail
Bauabfälle wie Baustellenabfälle, Bauschutt, Bau- und Abruchmaterial und Erdaushub
Baustellenabfälle

Baustellenabfälle sind alle bei Bautätigkeiten anfallenden  nicht mineralischen Abfälle. Diese können gesammelt als „Abfall zur Verwertung“ über unsere Sortieranlage verwertet werden!
Folgende Abfälle können zusammen über den „Abfälle zur Verwertung“ (AzV) verwertet werden:
  • Abdeckpapier
  • eingetrocknete Farben
  • Reste von Bauhilfsstoffen und Bauzubehör
  • ausgehärtete Isolierschäume
  • Folien mit Putz oder Farbe verschmutzt
  • verschmutzte Kartonagen, Wellpappen, Papiere
  • Baustoffsäcke aus Papier oder Verbundstoff
  • Gipskarton (Kleinmengen)
  • Schaumstoffe
  • Bitumen- und Ölpapier
  • Kehricht
  • Schleifpapier
  • Bodenbeläge
  • Korkplatten
  • Styroporabfälle (die nicht als Verpackungen dienen)
  • Dachpappen (Kleinmengen)
  • Kunststoffabfälle (z.B. Rohre, Formteile)
  • Tapeten
  • Decken- und Wandverkleidungen
  • Kunststoff-Folien und -Säcke
  • Umreifungsbänder aus Kunststoff oder Metall
Info zu anderen Abfällen: Diese Abfälle sollten getrennt der Verwertung zugeführt werden:


Abfallart

Verwertung

Niederlassung
  • Verpackungen wie Kartonagen (sauber)

  • getrennte Lose Anlieferung

1*/2*/3*

  • Glasabfälle (z.B. Fensterglas), Rollläden

  • getrennte Lose Anlieferung

2*/3*
  • Draht- und Flachglas

  • getrennte Lose Anlieferung

2*/3*
  • Holzfenster und Kunststofffenster

  • getrennte Lose Anlieferung

2*/3*
  • Holzabfälle (z.B. Dachstuhl, Fußböden, Türen)

  • getrennte Lose Anlieferung

2*/3*/4*
  • Metallabfälle (z.B. Rohre, Dachrinnen, Heizkörper), Kabelreste

  • getrennte Lose Anlieferung


  • Gebrauchte PU-Schaumdosen (zum Dichten und Dämmen)

  • Problemmüllsammlung aus Haushalten oder kostenfrei Rückgabe mit Originalkarton  beim Hersteller/Händler!


Asbest und Mineralwolle Information unter 09831-8006-86

1*

Glas und Mineralwolle
  • getrennt im Big Bag "Standart" Mineralfasersack weiß, beschichtet aus PP mit Verschlussband

2*/3*
  • Styropor sauber

getrennt im Styroporsack

1*/2*/3*

Die Abfälle werden von folgenden Niederlassungen entgegengenommen:

1* Rudolf Ernst GmbH & Co. KG, Hauptverwaltung, Aha 200, 91710 Gunzenhausen - Tel. (0 98 31) 8006-0

2* Wertstoffsortieranlage Markt Berolzheim, Bahnhofstraße 13, 91801 91710 Gunzenhausen - Tel. (0 91 46) 942229-0

3* Rudolf Ernst GmbH & Co. KG, Im Herrmannshof 15, 91595 Burgoberbach - Tel. (09 80 5) 93 29 5-0

4* Rudolf Ernst GmbH & Co. KG, Schrottverwertung, Aha 200, 91710 Gunzenhausen - Tel. (0 98 31) 8006-17

Bauschutt

1. Bauschutt (Bau- und Abruchmaterial) aus rein mineralischen Baustoffen, wie

  • Dachziegel (aus Ton, Schiefer, Beton)
  • Mörtel und Estriche auf Zementbasis
  • Glasbausteine (Kleinmenge bis 5% Anteil)
  • Pflastersteine (Natursteine, Zementbeton)
  • keramische Fliesen, Sanitärkeramik
  • Steinzeugrohre (keine Abwasserrohre)
  • Mauerwerk aus handelsüblichen Bausteinen
  • Zementbeton (bewehrt und unbewehrt)
Das Material muss frei von Fremdstoffen, wie Holz, organischen Abfällen, Papier, Metall, Glas, Isoliermaterial, Kabel und Kunststoffen aller Art sein. Nach der Technischen Anleitung Siedlungsabfall (TASi) dürfen seit Juni 2005 nur noch bestimmte Bauschuttarten (Inertstoffe) auf der Mülldeponie abgelagert werden. Inertstoffe sind Abfälle, bei denen mit chemischen Analysen nachzuweisen ist, dass sie zu mehr als 95 Gewichtsprozent, bezogen auf die Trockensubstanz, aus gesteinsähnlichen Bestandteilen bestehen. Außerdem dürfen bestimmte Grenzwerte für Schwermetalle und spezielle chemische Verbindungen nicht überschritten werden. Folgende Inertstoffe werden auf der Mülldeponie angenommen:



2. Bauschutt (Bau- und Abruchmaterial) aus mineralischen Baustoffen (Inertstoffe), wie


  • Mauerwerk von Brandschäden
  • alte Schornsteinausmauerungen, Schamottesteine
  • zementhaltige Holzwolleleichtbauplatten (Heraklith) ohne Styropor
  • Bauschutt-Kleinmengen (Sanitärkeramik, Fliesen
Es dürfen keine Baustellenabfälle, kein Restmüll und keine Wertstoffe enthalten sein. Vermischte Anlieferungen sind nicht möglich, werden zurückgewiesen und müssen nachsortiert werden

beide Fraktionen (1+2) können zusammengefasst werden




Bau- und Abruchmaterial, welche nicht rein mineralisch sind, wie


  • Stroh-, Spreu-, Lehmresten (von alten Fachwerkhäusern)
  • Gussasphalt
  • Dämmplatten aus Holzwolle, Kunststoff
  • Schlacke
  • Dachpappe
  • Strahlmittel (je nach Grenzwert)
  • Gipssteine, Gipsestrich, Gipskartonplatten (Rigips), Gipsfaserplatten (Fermacell)*
  • Straßenaufbruch, teerfrei (Asphalt, Schotter)
  • Glasbausteine


* kann Landkreis bezogen auch im Bausschutt vermischt werden, hier bei der Bestellung von Behältern nochmals Nachfragen!

Diese Abfälle sind jeweils getrennt zu entsorgen!



Bodenaushub
Es besteht die Möglichkeit unbelasteten Bodenaushub aus definierten Vorhaben auf den gemeindeeigenen Bodenaushubdeponien abzulagern (bei kleinen Mengen auch unter „Bausschutt“). Bei verunreinigtem Bodenaushub ist eine Analyse erforderlich.
Wir beraten Sie gerne für weitere Abfälle, Verpackungen, Behälter und Transportleistungen!

Ansprechpartner & Standorte

 

  • Abdeckpapier

  • eingetrocknete Farben

  • Reste von Bauhilfsstoffen und Bauzubehör

  • ausgehärtete Isolierschäume

  • Folien mit Putz oder Farbe verschmutzt

  • verschmutzte Kartonagen, Wellpappen, Papiere

  • Baustoffsäcke aus Papier oder Verbundstoff

  • Gipskarton (Kleinmengen)

  • Schaumstoffe

  • Bitumen- und Ölpapier

  • Kehricht

  • Schleifpapier

  • Bodenbeläge

  • Korkplatten

  • Styroporabfälle (die nicht als Verpackungen dienen)

  • Dachpappen (Kleinmengen)

  • Kunststoffabfälle (z.B. Rohre, Formteile)

  • Tapeten

  • Decken- und Wandverkleidungen

  • Kunststoff-Folien und -Säcke

  • Umreifungsbänder aus Kunststoff oder Metall